Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Mobi-Veranstaltung Proteste gegen die Afghanistankonferenz „Petersberg II“

Mobi-Veranstaltung am 15. November um 19 Uhr 30 im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108, Düsseldorf

Am 5. Dezember 2011 findet die Afghanistankonferenz “Petersberg II” in Bonn statt. Vor 10 Jahren wurde auf der Petersberger Konferenz der Regimewechsel in Afghanistan beschlossen, wenige Tage bevor die UN das ISAF-Mandat beschloss. Nun kommen die kriegsführenden Nationen erneut zusammen um über die Zukunft von Afghanistan, über Krieg und Besatzung zu beraten.

Gemeinsam mit Gruppen und Initiativen aus der Friedens- und Antikriegsbewegung ruft die Interventionistische Linke (iL) zu Protesten auf:

3.12. | 11:30 Kaiserplatz | Internationalistischer Block auf der Demo gegen Petersberg II
4.12. | Antikriegskonferenz
5.12. | Protestaktionen gegen die Afghanistankonferenz

Kommt zu unserer Mobi-Veranstaltung und erfahrt mehr über die Hintergründe zum Afghanistankrieg, zu 10 Jahre “Krieg gegen den Terror” und unsere Positionen für eine antimilitaristische und internationalistische Linke. Ihr bekommt von uns auch die letzte Infos zu den Protesten und vor allem zu unserem Internationalistischen Block auf der Demo am 3. Dezember.

Der Propaganda von Frieden, Demokratie und Stabilität im Rahmen der Afghanistankonferenz werden wir unsere radikale Kritik an Kapitalismus, Imperialismus und Krieg entgegensetzen. KOMMT NACH BONN!

Köln: TATORT Kurdistan Konferenz, 15.-17.04.2011

„Globalisierte Kriegsführung – Geostrategische Interessen der BRD in Kurdistan“ im Naturfreundehaus Köln-Kalk

Hintergrund:
Kurdistan hat für Europa und dabei insbesondere für die BRD eine entrale geostrategische Bedeutung – nicht nur als wichtigster Absatzmarkt für ihre Rüstungsgüter, sondern auch aufgrund seiner geografischen Lage als Tor zu den rohstoffreichen Regionen des Nahen Ostens und des Kaukasus.
Bereits im 19. Jahrhundert bestand daher eine enge Beziehung zwischen dem Deutschen und dem Osmanischen Reich, wodurch z.B. dem Genozid an den Armeniern im ersten Weltkrieg schweigend zugesehen wurde. Die heutigen Bundesregierungen spielen derweil eine sehr aktive Rolle im Kriegstreiben in Kurdistan. Seit sich die kurdische Bevölkerung seit Anfang der 1980er Jahre erfolgreich gegen ihre Leugnung und Ausbeutung zur Wehr setzt, ist die BRD bei der Aufstandsbekämpfung in militärischer, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht neben den USA die wichtigste unterstützende Kraft für die Türkei. In der Konferenz möchten wir die geschichtliche Entwicklung nachzeichnen, die aktuelle Rolle der BRD beleuchten und vorallem über Handlungsoptionen gegen die deutsche Kriegsbeteiligung in Kurdistan und weltweit diskutieren.

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„Schule ohne Bundeswehr NRW“

BW raus aus der Schule!

Landesweiten Vernetzungstreffen „Schule ohne Bundeswehr NRW“

am Samstag, 05. Februar 2011, 14 Uhr
Jugendinformationszentrum zeTT, Willi-Becker-Allee 10, Düsseldorf (direkt am Bertha-von-Suttner-Platz hinter dem Hauptbahnhof)

Im Oktober 2008 hat das Schulministerium des Landes NRW eine Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr abgeschlossen. Darin werden der Bundeswehr weitreichende Möglichkeiten zur Einflussnahme im Bereich der pol. Bildung / des Politikunterrichts sowie auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrer und Referendare eingeräumt. Seither hat sich dagegen ein zunehmender Widerstand bei LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern sowie Gruppen der Friedensbewegung formiert. Den von Kölner FriedensaktivistInnen initiierten Aufruf „Die Schule der Nation ist die Schule“ haben neben Betroffenen auch zahlreiche Prominente wie Günther Wallraff und Roger Willemsen unterzeichnet. Die GEW NRW hat im Juni diesen Jahres eine Erklärung beschlossen, in der sie sich entschieden gegen die zunehmende Einflussnahme der Bundeswehr auf die inhaltliche Gestaltung des Unterrichts und der Lehreraus- und Fortbildung richtet. Die LandeschülerInnenvertretung ebenso wie der Landesjugendring fordern die Kündigung des Kooperationsvertrages. Sie alle sehen in der Kooperationsvereinbarung einen unzulässigen Versuch, in den Schulen einseitig um Zustimmung für die umstrittenen Kriegseinsätze der Bundeswehr und für den Dienst in der Armee zu werben.

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Bundeswehr raus aus Schulen

Informationsveranstaltung zur Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr an Schulen

Wann: 24. Januar 2010, 19 Uhr
Wo: Zakk – Fichtenstraße – Düsseldorf

Die Bundeswehr dringt immer tiefer in die Poren der Zivilgesellschaft ein. Besonders in die der Schulen. Unterstützt werden sie dabei durch Kooperationsabkommen der Schulministerien, die Jugendoffizieren der Bundeswehr das exklusive Recht einräumen, LehrerInnen aus- und fortzubilden und SchülerInnen über militärische Politik zu informieren.

Die Bundeswehr leidet an Nachwuchs- und Akzeptanzproblemen. Unterrichtsstunden werden dadurch immer häufiger komplett durch die Bundeswehr gestaltet, LehrerInnen werden im Sinne der Bundeswehr aus- und fortgebildet, Offiziere laden Klassen zum „Tag der offenen Tür“ oder zur Studienfahrt in die Kaserne ein. Sogar Waffenschauen und Schießsimulationen führt die Bundeswehr immer wieder mit jungen Schülerinnen und Schülern durch. In diesem Vortrag möchten wir euch einen kleinen Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr geben.

Auch wenn die Friedens- und SchülerInnenbewegung die steigende Militarisierung der Schulen lange Zeit vernachlässigt haben, regt sich zunehmend Widerstand. Die Frage, was wir gegen die Bundeswehrwerbeversuche tun können, möchte wir deshalb gemeinsam diskutieren.

Referent: Markus Gross, Bundeswehr wegtreten Köln

Veranstalter: BezirksschülerInnenvertretung Düsseldorf und die Antifaschistische Jugend Düsseldorf in Kooperation mit dem Aktionsbündnis gegen Militarismus und Krieg

N. Brauns / B. Kiechle: PKK – Perspektiven des kurdischen Freiheitskampfes

ZWISCHEN SELBSTBESTIMMUNG, EU UND ISLAM

Buchvorstellung am 18. November im Zakk mit Rechtsanwältin Brigitte Kiechle

Dieses Buch ist fraglos ein wichtiger Beitrag, den «bösen Blick» auf die PKK und die aus ihr hervorgegangenen Organisationen in eine andere Richtung zu lenken. Nämlich deutlich zu machen, dass der kurdische Freiheitskampf keine «kriminelle» oder «terroristische» Angelegenheit ist, die die Herrschenden glauben, mit dem Polizei- und Strafrecht erledigen zu können.

Brigitte Kiechle, Rechtsanwältin und Publizistin, lebt und arbeitet in Karlsruhe. Sie unterhält seit vielen Jahren politisch und beruflich Kontakt zu irakischen Oppositionellen verschiedenster politischer Strömungen und hat viele Flüchtlinge aus dem Irak anwaltlich vertreten. 1991 engagierte sie sich aktiv in der Bewegung gegen den 2.Golfkrieg. Seither referiert sie bei Veranstaltungen und Seminaren zum Thema Irak, wobei es ihr wichtig ist, u.a. auch auf frauenspezifische Aspekte hinzuweisen. Brigitte Kiechle hat zahlreiche Artikel zu unterschiedlichen Themenbereichen veröffentlicht, u.a. auch zur politischen Entwicklung in der Türkei, dem Iran und Afghanistan.

Ort: Zakk (Studio), Fichtenstraße 40.
Eintritt: frei
Veranstalter: isl Düsseldorf, DKP Düsseldorf, YXK Düsseldorf, AZADÎ