Archiv Seite 2

Solidarität mit den Aufständen gegen die arabischen Diktaturen

Game over!

Das AMK dokumentiert die Erklärung „Solidarität mit den Aufständen gegen die arabischen Diktaturen“ der Interventionistischen Linken:

Seit den Demonstrationen gegen die Ben Ali-Diktatur in Tunesien gerät die ganze nordafrikanische und westasiatische Region in Bewegung. Als sei ein bis dahin unüberwindlicher Staudamm aus Angst und Lethargie mit einem Mal gebrochen, erheben sich die Menschen von einem Land zum andern gegen ihre Diktatoren. Hunderttausende strömen auf die Straßen und Plätze und trotzen der Brutalität der Herrschenden und ihrer Schläger trotz hunderten von Toten und tausenden von Verletzten. Ihr Aufbruch folgt keinem Plan und braucht keinen Führung, die Menschen organisieren sich selbst in einer vielstimmigen Bewegung, in der unterschiedliche Ziele und Mittel wie von selbst in einem zusammenkommen: dem Willen, jetzt sofort und gemeinsam Schluss zu machen mit Jahrzehnten der Unterdrückung, der Erniedrigung und der Lüge, Schluss zu machen auch mit einer zuletzt immer schamloser betrieben Ausplünderung.

(mehr…)

Keine Stimme für den Krieg!

Plakat Madatsverlängerung Duisburg

Das AMK dokumentiert den Aufruf zur Demonstration gegen die Mandatsverlängerung für den Einsatz in Afghanistan:

Ende Januar 2011 wird der Bundestag erneut über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan entscheiden. Dagegen protestieren wir!

Macht mit am bundesweiten Aktionstag am 22. Januar 2011!

Auftaktkundgebung 12.00 Uhr, Pauluskirche, Duisburg Hochfeld
Demonstration in die Innenstadt mit Zwischenkundgebungen

(mehr…)

Achtung! --- neu Mailadresse --- Achtung!

Liebe Antimilitaristinnen und Antimilitaristen,

das AMK Düsseldorf ist ab sofort unter amk[at]riseup.net zu erreichen.

Try a contact!

Protest gegen Bundeswehr

Neujahrskonzert der Wehrbereichsverwaltung

 Bundeswehrkonzert

Wie jedes Jahr lädt die Wehrbereichsverwaltung West mit Sitz in Düsseldorf zu ihrem Neujahrskonzert am 20. Januar ein. Seit zwei Jahren können sie nicht mehr ungestört der Mordstruppe huldigen. AntimilitaristInnen konfrontieren die BesucherInnen mit dem mörderischen Tun ihrer „KameradInnen“ in Afghanistan.

Kungebung gegen das Bundeswehrkonzert
 am Donnerstag, 20. Januar um 18 Uhr, Haupteingang Tonhalle

(mehr…)

„Schule ohne Bundeswehr NRW“

BW raus aus der Schule!

Landesweiten Vernetzungstreffen „Schule ohne Bundeswehr NRW“

am Samstag, 05. Februar 2011, 14 Uhr
Jugendinformationszentrum zeTT, Willi-Becker-Allee 10, Düsseldorf (direkt am Bertha-von-Suttner-Platz hinter dem Hauptbahnhof)

Im Oktober 2008 hat das Schulministerium des Landes NRW eine Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr abgeschlossen. Darin werden der Bundeswehr weitreichende Möglichkeiten zur Einflussnahme im Bereich der pol. Bildung / des Politikunterrichts sowie auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrer und Referendare eingeräumt. Seither hat sich dagegen ein zunehmender Widerstand bei LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern sowie Gruppen der Friedensbewegung formiert. Den von Kölner FriedensaktivistInnen initiierten Aufruf „Die Schule der Nation ist die Schule“ haben neben Betroffenen auch zahlreiche Prominente wie Günther Wallraff und Roger Willemsen unterzeichnet. Die GEW NRW hat im Juni diesen Jahres eine Erklärung beschlossen, in der sie sich entschieden gegen die zunehmende Einflussnahme der Bundeswehr auf die inhaltliche Gestaltung des Unterrichts und der Lehreraus- und Fortbildung richtet. Die LandeschülerInnenvertretung ebenso wie der Landesjugendring fordern die Kündigung des Kooperationsvertrages. Sie alle sehen in der Kooperationsvereinbarung einen unzulässigen Versuch, in den Schulen einseitig um Zustimmung für die umstrittenen Kriegseinsätze der Bundeswehr und für den Dienst in der Armee zu werben.

(mehr…)

Bundeswehr raus aus Schulen

Informationsveranstaltung zur Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr an Schulen

Wann: 24. Januar 2010, 19 Uhr
Wo: Zakk – Fichtenstraße – Düsseldorf

Die Bundeswehr dringt immer tiefer in die Poren der Zivilgesellschaft ein. Besonders in die der Schulen. Unterstützt werden sie dabei durch Kooperationsabkommen der Schulministerien, die Jugendoffizieren der Bundeswehr das exklusive Recht einräumen, LehrerInnen aus- und fortzubilden und SchülerInnen über militärische Politik zu informieren.

Die Bundeswehr leidet an Nachwuchs- und Akzeptanzproblemen. Unterrichtsstunden werden dadurch immer häufiger komplett durch die Bundeswehr gestaltet, LehrerInnen werden im Sinne der Bundeswehr aus- und fortgebildet, Offiziere laden Klassen zum „Tag der offenen Tür“ oder zur Studienfahrt in die Kaserne ein. Sogar Waffenschauen und Schießsimulationen führt die Bundeswehr immer wieder mit jungen Schülerinnen und Schülern durch. In diesem Vortrag möchten wir euch einen kleinen Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr geben.

Auch wenn die Friedens- und SchülerInnenbewegung die steigende Militarisierung der Schulen lange Zeit vernachlässigt haben, regt sich zunehmend Widerstand. Die Frage, was wir gegen die Bundeswehrwerbeversuche tun können, möchte wir deshalb gemeinsam diskutieren.

Referent: Markus Gross, Bundeswehr wegtreten Köln

Veranstalter: BezirksschülerInnenvertretung Düsseldorf und die Antifaschistische Jugend Düsseldorf in Kooperation mit dem Aktionsbündnis gegen Militarismus und Krieg

Für ein Recht auf Widerstand!

Das AMK dokumentiert an dieser Stelle ein Text von „see red! – Linke Initiative Düsseldorf org. in der Interventionistischen Linken (IL) und dem Antifa-KOK Düsseldorf/Neuss“ zu 17 Jahren PKK-Verbot:

Für ein Recht auf Widerstand! – Für die Aufhebung des sogenannten PKK-Verbots!

Am 23. November 1993 verhängte das Bundesinnenministerium ein Betätigungsverbot gegen die PKK, am 26. November folgten bundesweit Haus- und Vereinsdurchsuchungen und Festnahmen. Trotz einer massiven Repressionswelle machen kurdische Organisationen und Vereine in Deutschland weiterhin auf Unterdrückung und Widerstand in Kurdistan aufmerksam. In den letzten Monaten haben wir aus einer antimilitaristischen Position heraus gemeinsam mit kurdischen AktivistInnen im Rahmen der Kampagne „Tatort Kurdistan“ eine Demonstration am 01.09. und eine Lesung zur Situation der Frauen in der PKK durchgeführt. Anlässlich des 17. Jahrestages des PKK-Verbots wollen wir erneut Stellung beziehen.

(mehr…)

N. Brauns / B. Kiechle: PKK – Perspektiven des kurdischen Freiheitskampfes

ZWISCHEN SELBSTBESTIMMUNG, EU UND ISLAM

Buchvorstellung am 18. November im Zakk mit Rechtsanwältin Brigitte Kiechle

Dieses Buch ist fraglos ein wichtiger Beitrag, den «bösen Blick» auf die PKK und die aus ihr hervorgegangenen Organisationen in eine andere Richtung zu lenken. Nämlich deutlich zu machen, dass der kurdische Freiheitskampf keine «kriminelle» oder «terroristische» Angelegenheit ist, die die Herrschenden glauben, mit dem Polizei- und Strafrecht erledigen zu können.

Brigitte Kiechle, Rechtsanwältin und Publizistin, lebt und arbeitet in Karlsruhe. Sie unterhält seit vielen Jahren politisch und beruflich Kontakt zu irakischen Oppositionellen verschiedenster politischer Strömungen und hat viele Flüchtlinge aus dem Irak anwaltlich vertreten. 1991 engagierte sie sich aktiv in der Bewegung gegen den 2.Golfkrieg. Seither referiert sie bei Veranstaltungen und Seminaren zum Thema Irak, wobei es ihr wichtig ist, u.a. auch auf frauenspezifische Aspekte hinzuweisen. Brigitte Kiechle hat zahlreiche Artikel zu unterschiedlichen Themenbereichen veröffentlicht, u.a. auch zur politischen Entwicklung in der Türkei, dem Iran und Afghanistan.

Ort: Zakk (Studio), Fichtenstraße 40.
Eintritt: frei
Veranstalter: isl Düsseldorf, DKP Düsseldorf, YXK Düsseldorf, AZADÎ

SchülerInnen protestieren gegen Bundeswehrbesuche

Immer öfters und immer dreister versucht die Bundeswehr Schülerinnen und Schüler für den „Beruf“ als Soldat zu werben und gleichzeitig für ein Umdenken in Sachen Sicherheitspolitik zu sorgen. Unterstützt werden sie dabei durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW. Diese hat 2008, unter Schirmherrschaft der damaligen Schulministerin Barbara Sommer, eine Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr geschlossen. In dieser bekommen Jugendoffiziere der Bundeswehr das exklusive Recht LehrerInnen aus und fortzubilden und SchülerInnen über militärische Politik zu informieren.

Dagegen formiert sich allmählich Widerstand. So protestierten SchülerInnen auf der Berufsmesse „Stuzubi“ am 25.09.2010 gegen die Präsenz der Bundeswehr und verteilten etwa 250 Flyer. Die Resonanz der BesucherInnen war durchweg positiv.

Auch in den Schulen selbst regt sich Widerstand. Die Schulleitung der Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf musste die Bundeswehr nachträglich von ihrer Berufsmesse am 7.10.2010 ausladen, da antimilitaristischer Protest angekündigt wurde. Darüber hinaus haben SchülerInnen der Schule Mitte Oktober ein Antrag an die Schulkonferenz der Schule gestellt, in dem gefordert wurde die Kooperationsvereinbarung zwischen Bundeswehr und Schulministerium nicht umzusetzen. Dieser Antrag wurde einstimmt (mit allen Stimmen der Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen) angenommen!

Bundeswehr raus aus Schulen!

„Deutsche Panzer raus aus Kurdistan!“ – Ein Bericht zum bundesweiten Aktionstag ‚Tatort Kurdistan‘

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages „Tatort Kurdistan“ am 1. September hat es in 17 Städten Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen gegeben, die auf die Verbindung von Politik und Rüstungskonzernen mit dem Krieg in Kurdistan aufmerksam machten. (Terz 07./08.10) In Düsseldorf demonstrierten etwa 150 KriegsgegnerInnen lautstark von der Nordstraße zum Firmensitz der Rheinmetall AG.

(mehr…)